Was atmen Sie ein?

Atemwegsgefährdungen

Wissen Sie, was Sie einatmen?


  • Wenn gut genug nicht genug ist

    Laut den AGW-Bestimmungen vieler Länder ist das Einatmen von 11 Gramm Zinkoxid im Jahr erlaubt.
    Zur Verdeutlichung – diese Röhre enthält insgesamt 11 Gramm Schweißrauchpartikel.

     

    Wie?
    Bei einem Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) von 5 mg/m3 für Zinkoxid, darf ein vollzeitbeschäftigter Schweißer bis zu 11 Gramm Zink pro Jahr einatmen.1

    Wie reagiert der Körper hierauf?


  • Unmittelbare gesundheitliche Auswirkungen von Schweißrauch

    Reizung von Augen, Nase und Rachen

    • Schwindelgefühl
    • Übelkeit
    • Kopfschmerzen
    • Zinkfieber: erhöhte Temperatur, Frösteln, Schmerzen, Erbrechen, Schwächegefühl und Müdigkeit

    Bemerkenswerterweise treten die Beschwerden meist erst nach einiger Zeit der Nichtexposition auf (Wochenende, Urlaub usw.).2

    Langfristige gesundheitliche Auswirkungen von Schweißrauch

    • Störungen der Lungenfunktion, einschließlich Bronchialasthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Staublunge und andere Lungenfibrosen (chronische Berylliumkrankheit, Kobaltlunge) und Lungenkrebs3
    • Kehlkopf- und Harntraktkrebs4
    • Bei bestimmten Raucharten Magengeschwüre, Nierenleiden und Nervensystemerkrankungen4

    Quelle:

    1. Bei einem typischen Atemvolumen von 20 Litern Luft pro Minute oder 2 300 m3 Luft pro Jahr
    2. „Prevalence and association of welding related systemic and respiratory symptoms in welders“, Occupational & Environmental Medicine, El-Zein M., Malo J-L., Infante-Rivard C., Gautrin D., 2003;60:655-661.
    3. Artikel „Welding-Related Respiratory Diseases“, (Übersetzung aus) Medycyna Pracy (Arbeitsmedizin), Wittczak T., Walusiak J., Pałczyński C., 2009;60(3):201-8.
    4. „Controlling Hazardous Fumes and Gases during Welding“, OSHA-Information, US-Arbeitsministerium, DSG FS-3647, März, 2013.

Rauchreduzierung am Arbeitsplatz

Schweißrauch enthält immer Gas oder Feinstaub oder beides. Es gibt einige allgemeine Maßnahmen, um die Belastung durch Schweißrauch am Arbeitsplatz zu reduzieren:


  1. Kann das Arbeitsverfahren so geändert werden, dass weniger Schadstoffe freigesetzt werden?
  2. Können Sie eine Schweißtechnik verwenden, bei der weniger Rauch entsteht?
  3. Be-/Entlüftung und andere sicherheitstechnische Maßnahmen vorsehen
  4. Wenn die Schritte 1 bis 3 nicht praktikabel sind oder nicht ausreichen, die Exposition des Schweißers unter den zulässigen Grenzwert zu senken, muss persönlicher Atemschutz eingesetzt werden.

 

 


Schritt 2

Der Schritt 2 enthält eine Übersicht der Arten von persönlichem Atemschutz, die für Ihre Schweißanwendung geeignet sein können.

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