Umfrageergebnisse

  • Frau sieht auf einen Laptop

    Wissenschaft gibt Grund zur Hoffnung

    Im Jahr 2021 zählen die Menschen weltweit auf die Wissenschaft, um ihr altes Leben zurückzugewinnen. Mit der Einführung des Impfstoffs in Deutschland und auf der ganzen Welt gibt es zum ersten Mal seit fast einem Jahr wieder ein Gefühl von Hoffnung, welches ganz auf den Schultern der Wissenschaft ruht.

Im Jahr 2021 stimmen…

  • Lehrer und Studenten arbeiten an einem MINT Projekt
    82%

    der Deutschen zu, dass Wissenschaft ihnen Hoffnung für die Zukunft gibt.

  • Zwei Kollegen bei der Zusammenarbeit
    67%

    zu, dass die Wissenschaft 2021 zu einem besseren Jahr machen wird als 2020.

  • Mann fliegt eine Drohne im Sonnenuntergang
    67%

    zu, dass sich das Leben durch die Wissenschaft in den nächsten fünf Jahren verbessern wird.


Die Korrelation zwischen Hoffnung und Wissenschaft beschränkt sich nicht allein auf den Wunsch, die enge menschliche Verbundenheit, Reisen und Zeit mit Freunden und der Familie zurückzugewinnen. Die Hoffnung umfasst auch jene Prioritäten, für die die Wissenschaft über die Gesundheit hinaus Lösungen finden kann.

  • Wissenschaftlerin sammelt draußen Proben

    In Anbetracht der Pandemie sagen…

    58%         Wir sind umweltbewusster.

    89%         Wissenschaftler sind entscheidend für unser zukünftiges Wohlergehen.

    42%         Wissenschaftler und Mediziner inspirieren eine neue Generation für eine zukünftige MINT-Karriere.

73% glauben, dass Wissenschaft mehr Einigkeit schafft, als dass sie sie spaltet (27%)

  • Wissenschaftler betrachtet ein Reagenzglas im Labor

    Das Vertrauen in die Wissenschaft steigt.

    In vielerlei Hinsicht kann die Hoffnung ein Ergebnis des Vertrauens sein, das wir in den letzten 12 Monaten in die Wissenschaft gesetzt haben. Gegenüber den Umfrageergebnissen vor der Pandemie (78%) ist das Vertrauen in die Wissenschaft um sieben Prozentpunkte gestiegen (85%).

    Gleichzeitig ist die Skepsis gegenüber Wissenschaft im Vergleich zu den Umfrageergebnissen vor der Pandemie um fünf Prozentpunkte gesunken (von 36% auf 31%).

  • Wir stellen unsere Vorurteile zurück.

    Mit wachsendem Vertrauen scheinen wir der Wissenschaft zunehmend den Vorzug vor unseren persönlichen Überzeugungen und Vorurteilen zu geben. Dies zeigt ein Rückgang des Prozentsatzes bei den Personen, die nur solchen wissenschaftlichen Erkenntnissen glauben, die mit ihren persönlichen Überzeugungen übereinstimmen. Der Wert ist um 6 Prozentpunkte gegenüber der Umfrage im Jahr 2020 vor der Pandemie gesunken.

Die Bedeutung von Wissenschaft für unser tägliches Leben bleibt auf einem Höchststand
  • Uns ist nicht nur der Einfluss von Wissenschaft auf die Welt bewusster geworden. Wir stehen auch für sie ein.

    72%           der Deutschen verteidigen die Wissenschaft, wenn sie jemand in Frage stellt.

    79%           sagen, dass es negative Folgen für die Gesellschaft hat, wenn die Wissenschaft nicht anerkannt wird.

  • Das gestiegene Vertrauen in die Wissenschaft könnte unser Verhalten in der Pandemie beeinflusst haben.

    Die Menschen in Deutschland sind überwiegend der Meinung, dass wir den wissenschaftlichen Empfehlungen folgen sollten, um die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Eine große Mehrheit stimmt zu, die folgenden empfohlenen Maßnahmen immer zu ergreifen, um während der Pandemie geschützt zu sein:

    82%           Vermeidung von großen Zusammenkünften.

    79%           Regelmäßiges Händewaschen.

    79%           Vermeidung von belebten Plätzen oder Innenräumen.

  • Doch wird das neu gewonnene Vertrauen in die Wissenschaft auch bestehen bleiben?

    Ein Jahr nach Beginn der Pandemie ist es noch zu früh, um abzuschätzen, ob das gesteigerte Interesse an der Wissenschaft nach dem Ende der COVID-19 Pandemie nachlassen wird. Es gibt jedoch einige Anzeichen dafür, dass dieses Vertrauen anfällig ist.

    47%           der Deutschen glauben, dass das wachsende Interesse an der Wissenschaft auch nach der Pandemie anhalten wird.

    53%           erwarten, dass die Wertschätzung für die Wissenschaft nicht von Dauer sein wird oder sind unsicher.

     


  • Grundschulkinder mit ihrem Lehrer

    Die Pandemie hat das Interesse an der Wissenschaft und den Fokus auf MINT verstärkt.

    84%            stimmen zu, dass es mehr Menschen in MINT-Berufen geben muss.

    35%            wurden durch die Pandemie stärker inspiriert, eine MINT-Karriere anzustreben.

  • Diversität im MINT Bereich: Ein großes Problem. Mit einer hohen Priorität.

    Die Auswirkungen der Pandemie im Zusammenhang mit Problemen der sozialen Gerechtigkeit haben den Fokus auf Ungerechtigkeiten für unterrepräsentierte Minderheiten gelenkt.

84% stimmen zu, dass es wichtig ist, Vielfalt und Inklusion in MINT-Berufen zu erhöhen
  • 67%           glauben, dass unterrepräsentierte Minderheiten oft keinen gleichberechtigten Zugang zur MINT-Bildung haben.

    83%           glauben, dass mehr getan werden muss, um Frauen und Mädchen in der MINT-Ausbildung zu fördern und sie dort zu halten.

  • Durch mehr Vielfalt im MINT-Bereich wäre eine stärkere globale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern möglich. Mehr innovative Ideen und neue, verbesserte Ansätze für bereits bestehende Forschungsmethoden könnten erreicht werden.

    85%                          der Deutschen stimmen zu, dass Unternehmen eine Schlüsselrolle in der Verbesserung der Diversität in MINT-Bereichen spielen sollten. Zu den Maßnahmen, die Unternehmen nach Ansicht der Befragten zur Unterstützung der MINT-Bildung ergreifen sollten, gehören die Vergabe von Praktikumsplätzen, Sommerkursen und Workshops zur Förderung von Studenten im MINT-Bereich (50%), die Erstellung von Unterrichtsmaterialien für Lehrer zum Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht (42%) sowie die Bereitstellung von Angeboten für Kinder, um sie frühzeitig an Naturwissenschaften heranzuführen (42%).

  • Umweltschützerin sammelt weggeworfenes Plastik an der Küste

    Die Pandemie hat uns die Augen für das Thema Nachhaltigkeit geöffnet. Lösungen gegen den Klimawandel werden als dringend notwendig angesehen.

    Die Plastikverschmutzung der Meere, der Klimawandel, zunehmende Naturkatastrophen und die Luftqualität machen der deutschen Bevölkerung mehr Sorgen als noch vor einem Jahr.

    81%            stimmen zu, dass Wissenschaft eingesetzt werden sollte, um die Welt nachhaltiger zu gestalten.

    Das Thema Nachhaltigkeit könnte in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da die derzeit jüngeren Generationen einen größeren Anteil an der erwachsenen Bevölkerung ausmachen werden: Gerade jüngere Generationen blicken mit großer Sorge auf den Klimawandel (18-34 Jahre: 65% vs. 51+ Jahre: 55%). Die Pandemie hat sie zudem umweltbewusster gemacht als ihre älteren Mitmenschen (18-34 Jahre: 67% vs. 51+ Jahre: 57%).

     

Wie zu erwarten war, zählt die Pandemie zu den größten Problemen, von denen sich die Menschen eine Lösung durch die Wissenschaft wünschen. Weitere Themen betreffen allesamt den Umweltschutz.

Die Top 3 Themen sind: Klimawandel, Plastikverschmutzung der Meere, COVID-19 Pandemie
  • Sektorübergreifende Zusammenarbeit

    Wissenschaftliche Zusammenarbeit ist entscheidend. Angesichts der Pandemie fordern die Menschen in Deutschland, dass mehr in die Wissenschaft investiert wird. Grenzüberschreitende und öffentlich-private Zusammenarbeit gehören hierbei zu den Prioritäten.

    Unsere Erfahrung mit dem länderübergreifenden Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ressourcen während der Pandemie hat möglicherweise das Bewusstsein und die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gestärkt. Dies gilt sowohl für den privaten als auch für den öffentlichen Sektor, wobei die Mehrheit der Befragten der Meinung ist, dass die Bereiche stärker zusammenarbeiten sollten, um die Wissenschaft voranzubringen (90 %). Zu sehen ist auch, dass die Öffentlichkeit einen Zusammenhang zwischen den Einflüssen der Wissenschaft, der wissenschaftlichen Finanzierung und der Politik sieht.

  • 89%           sind der Meinung, dass Länder zusammenarbeiten sollten, um wissenschaftlich fundierte Lösungen für die großen globalen Herausforderungen, wie die Pandemie und den Klimawandel, zu finden.
    88% sind der Meinung, dass die Wissenschaft angesichts der Pandemie mehr finanzielle Unterstützung benötigt.
  • Frau liest Diagramm

    Von Unternehmen wird Unterstützung erwartet - angesichts der Entwicklungen in den letzten sechs Monaten sind die Top 3 Prioritäten, die Unternehmen angehen sollten:

     


    1. Vorbereitung auf zukünftige Pandemien (58%)
    2. Investitionen in Innovationen, die die Auswirkungen des Klimawandels abschwächen (55%)
    3. Zusammenarbeit mit Regierungen, um sich für Vorschriften und Richtlinien einzusetzen, die globale Herausforderungen lösen (54%)

     

     

  • Ingenieur arbeitet auf einem Feld in der Nähe eines Windparks

    Und um eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten, sollten Unternehmen folgende konkrete Maßnahmen ergreifen:

     


    1. Verwendung von recycelten und regenerativen Materialien in den Produkten (68%)
    2. Reduzierung des verwendeten Kunststoffanteils in den Produkten (68%)
    3. Nutzung erneuerbarer Energiequellen zum Betrieb der Anlagen (62%)

     

  • Frau sieht auf einen Computer

    Alle Daten der Umfrage von 2021 einsehen und filtern

    Finden Sie heraus, wie sich Ihre Sicht auf entscheidende wissenschaftliche Auffassungen und Einstellungen zur Wissenschaft gegenüber der von anderen unterscheidet.

    Zu den Daten

  • Mann zeigt auf einen Bildschirm

    Über den 3M State of Science Index
     

    Erfahren Sie mehr über die Gründe und Ziele für die Durchführung der State of Science Umfrage.
     

    Erfahren Sie mehr über die Umfrage