Analytics On Demand

3M Health Informations Systems bietet mit Analytics On Demand einen flexiblen Auswertungsservice an. Sie haben die Möglichkeit bedarfsgerechte Analysen zu Qualitätsindikatoren, Erlöskennzahlen und zur Kodiersimulation in Auftrag zu geben. Angeboten wird eine große Anzahl an Auswertungen, welche mit aggregierten Vergleichs- oder Referenzdaten angereichert sind. Beauftragungszeitpunkt und Auswertungszeitraum für jedes Berichte-set bestimmen Sie. Wir bereiten Ihre Daten sicher sowie zuverlässig auf und Sie schonen Ihr Budget für Software-Investitionen. Profitieren Sie von unserer langjährigen Expertise im Qualitäts- und Abrechnungsumfeld.


Haben Sie Interesse Ihre Routinedaten von 3M Experten vertrauensvoll aufbereiten zu lassen? Kontaktieren Sie uns!



Die Analysen erfolgen auf Basis bereits vorliegender Routinedaten (§21 KHEntgG und §137 SGB V). Aufbauend auf Ihren Routinedaten erstellen wir Auswertungen zu Qualitätsindikatoren, die Ihre medizinische Ergebnisqualität messen. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit die Vollständigkeit Ihrer Falldokumentation im Rahmen der externen Qualitätssicherung zu überprüfen. Das Angebot wird komplettiert durch erlösorientierte Analysen.

Der Prozessablauf ist denkbar einfach: Nach Auswahl des Berichte-Sets laden Sie Ihre Daten ganz bequem im 3M Datenportal hoch. Wir nehmen eine zeitnahe Datenaufbereitung vor und übermitteln Ihnen die Auswertung innerhalb kurzer Zeit. Während des gesamten Prozesses wird dem Thema Datenschutz die höchste Bedeutung zugemessen. Spezifische Systemanforderungen sind nicht notwendig.

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German Inpatient Quality Indicators

Die German Inpatient Quality Indicators (G-IQI) dienen zur Qualitätsmessung der Versorgung stationärer Patienten und wurden maßgeblich durch Prof. Dr. Thomas Mansky (Technische Universität Berlin) entwickelt. Die Indikatoren werden in langjähriger und exklusiver Kooperation mit 3M Health Information Systems umgesetzt und auf der Webseite der TU Berlin veröffentlicht. Neben den abgebildeten technischen Spezifikationen der Indikatoren und deren ausführlichen Erläuterungen, findet sich im Definitionshandbuch ebenso eine Komplettanalyse der deutschen Krankenhausdaten nach dem G-IQI System und eine Zusammenstellung der wichtigsten international verfügbaren Literaturstellen zu den behandelten Themengebieten und Krankheitsbildern. Die Indikatoren wurden bewusst zur Messung mittels der Routinedaten entwickelt. Dadurch stützt sich die Ermittlung der Ergebnisse auf Daten, die kaum durch Art oder Umfang in ihrer Dokumentation beeinflusst werden und einer größtmöglichen Sorgfalt und Überprüfung unterliegen.


In der aktuellen G-IQI Version werden über 60 Krankheitsbilder oder Indikationen und insgesamt 380 Indikatoren (medizinische Entitäten) abgebildet.
Der Abdeckungsgrad der G-IQI Indikatoren an allen Krankenhausfällen beträgt ca. 50,5%. Somit sind die German Inpatient Quality Indicators der umfassendste Indikatorensatz zur Auswertung von Mengen und Ergebnisqualität einer Vielzahl von Krankenhausleistungen. Die Ergebnisse des Indikatorensets sind eine medizinisch sinnvolle Ergänzung zur Beurteilung der Behandlungsergebnisse.


Die systematische Verbesserung des Outcomes ist nur bei vorausgehender Messung fest definierter Parameter zu erreichen. Die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz der Ergebnisdarstellung im Krankenhausmanagement in Kombination mit der Prozessanalyse und anschließender Reorganisation festgestellter Verbesserungspotentiale bei schlechten Ausgangswerten zu beeindruckenden Verbesserungen der Ergebnisqualität führen kann.

German Inpatient Quality Indicators -Zielwertindikatoren

Der Report beinhaltet 45 der German Inpatient Quality Indicators mit festgelegtem Ziel. Dies kann eine festgelegte Rate oder ein risikoadjustierter Erwartungswert sein, mit dem die eigentliche beobachtete Rate verglichen und, gemäß Ziel des Indikators, in einer Ampel visualisiert wird.


Folgende Leistungsbereiche werden betrachtet:

- Erkrankungen des Herzens
- Erkrankungen des Nervensystems, Schlaganfall
- Erkrankungen der Lunge
- Erkrankungen der Bauchorgane
- Gefäßoperationen
- Geburtshilfe und Frauenheilkunde
- Erkrankungen von Knochen, Gelenken und Bindegewebe
- Komplexe, heterogene Krankheitsbilder (Tracer für Peer Review)
Patient Safety Indicators

In den USA beschäftigt sich die Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) als Einrichtung des U.S. Department of Health and Human Services bereits seit den frühen 1990er Jahren mit der Evaluation medizinischer Leistungen. In diesem Rahmen wurden mehrere Qualitätsindikatoren-Sets entwickelt und veröffentlicht, unter anderem das Set der Patient Safety Indicators (PSI). Die AHRQ versteht diese Messinstrumente als ein Werkzeug, das Entscheidungsträger dabei unterstützen soll, Qualitätsmängel zu erkennen, Bereiche mit weiterem Evaluationsbedarf zu identifizieren sowie Veränderungen im Laufe der Zeit zu verfolgen.
Die PSI sollen dabei speziell die Behandlungsqualität innerhalb der Krankenhäuser reflektieren und konzentrieren sich dabei auf den Bereich medizinischer Komplikationen. Die Tatsache, dass eine Auswahl der AHRQ PSI sogar für internationale Vergleiche im Rahmen des „Health Care Quality Indicator“ (HCQI) Projektes der OECD verwendet, unterstreicht die zunehmende Bedeutung und internationale Akzeptanz dieses Indikatoren-Sets. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein haben wir die Patient Safety Indicators der AHRQ in die deutsche Patientenklassifikation übertragen.


Das Ergebnis: Mit 23 Indikatoren zur Patientensicherheit erhalten Krankenhäuser konkrete Hinweise auf mögliche Defizite oder Probleme bei der Patientenversorgung. Insbesondere die Ergebnisqualität operativer und geburtshilflicher Leistungsbereiche lässt sich auf dieser Basis differenziert bewerten.
Weitere Informationen zu den PSI erhalten Sie hier.

Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser

Bereits seit dem Jahr 2005 setzt der Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser (QKK) e.V. bewährte Indikatoren-Sets im Rahmen eines regelmäßigen Benchmarkings ein, um die Qualität der Leistungen transparent zu machen. Um das besondere Profil der kirchlichen Krankenhäuser entsprechend zu berücksichtigen, wurden innerhalb des QKK e. V. spezifische Indikatoren entwickelt. Unter der Leitung der wissenschaftlichen Begleitung des QKK e.V., Prof. Dr. med. Jürgen Stausberg, werden diese Indikatoren fortlaufend gepflegt und weiterentwickelt. Die Umsetzung der Spezifikationen erfolgt in Kooperation mit 3M Health Information Systems und gewährleistet auch hier die Aktualität der QKK-Indikatoren in den 3M-Reports.
Hierbei handelt es sich konkret um derzeit 23 Indikatoren aus den Bereichen Patientensicherheit, Demenz, Sentinel Events, Palliativmedizin, Delir bei operierten Patienten und Pädiatrie. 20 dieser Indikatoren können aus Routinedaten berechnet werden, so dass 3M Health Information Systems diese auch für Kliniken außerhalb des QKK e.V. direkt zur Anwendung bringen kann. 3 QKK Indikatoren erfordern eine Zusatzdokumentation und werden bisher ausschließlich innerhalb des Vereins genutzt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser e. V.

ICOSMOS -Indikatoren

Die Sepsis-Behandlung ist ein zentrales Problemfeld der Gesundheitsversorgung. Durch eine adäquate und frühzeitige Therapie kann die Letalitätsrate verringert werden.
Die Infection Control and Sepsis Management in Model Regions (ICOSMOS) Indikatoren können hier unterstützen, die von unserem Kooperationspartner „Deutsches Qualitätsbündnis Sepsis-icosmos entwickelt wurden. Anhand der verschlüsselten ICD-Codes wird die Behandlungsqualität bei Sepsis-Patienten analysiert.


Das primäre Ziel ist es die Sepsisbehandlung zu verbessern und die sepsisbedingte Letalität zu senken. Die risikoadjustierte Krankenhausletalität wird als Hauptindikator verwendet und zusätzlich in die Subgruppen „Sepsis ohne Organdysfunktion“, „Sepsis mit Organdysfunktion/ schwere Sepsis“ und „septischer Schock“ eingeteilt.
Mit Hilfe der Risikoadjustierung werden Unterschiede in den Risikofaktoren des Patienten (z. B. Komorbiditäten, Alter, schwere Lebererkrankungen und systemische Tumorerkrankungen) korrigiert und somit valide Vergleiche der Letalitätsrate ermöglicht. Durch die Ermittlung der Standardized Mortality Ratios (SMR) kann die erwartete Letalität mit der beobachteten Letalität verglichen werden.

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Externe Qualitätssicherung (Planungsrelevant)

Im Rahmen des 2016 in Kraft getretenen Krankenhaus­strukturgesetzes (KHSG) wurden erstmals ausgewählte Qualitätsindikatoren für die qualitätsorientierte Krankenhausplanung bestimmt.
Die Landesplanungsbehörden sollen künftig die Aufnahme bzw. den Verbleib eines Krankenhauses oder einer Fachabteilung im Krankenhausplan von der Erfüllung ausgewählter Kriterien der Versorgungsqualität abhängig machen.


Wir bieten Ihnen einen Bericht, der die vom IQTiG bzw. G-BA definierten 11 Indikatoren der externen Qualitätssicherung für die Nutzung im Rahmen der Krankenhausplanung beinhaltet. Durch das Merkmal „planungsrelevant“ erhalten diese Qualitätsindikatoren zur Geburtshilfe, zu gynäkologische Operationen und zur Mammachirurgie eine besondere Bedeutung.
Das Bewertungskriterium sind signifikante Abweichungen vom Referenzbereich der eQS-Indikatoren und bieten Ihnen die Möglichkeit, signifikante Abweichungen zu erkennen und zu verbessern.

Externe Qualitätssicherung (Publikationspflichtig)

Das IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen) veröffentlicht jedes Jahr Qualitätsindikatoren, die auf Basis der QS-Dokumentation aller verpflichteten Krankenhäuser berechnet werden.
Wir bieten Ihnen eine Analyse an, die eine Auswertung aller bundesweit verpflichtenden Indikatoren der externen Qualitätssicherung, die zu veröffentlichen sind, beinhaltet. Im Bericht wird der Zielerreichungsgrad ebenso dargestellt wie Hinweise bei Nichterreichung von Zielvorgaben. Durch die Darstellung des Zielerreichungsgrades der einzelnen Qualitätsindikatoren bieten wir Ihnen die Möglichkeit, signifikante Abweichungen zu erkennen und zu verbessern.

Evidenzbasierte Kodierung und Erlösregeln

Mithilfe der Evidenzbasierten Kodierung gewinnen Sie einen vergleichenden Überblick zu Ihrem Kodierprozess: Wie haben andere Häuser ähnliche Fälle kodiert und mit welchem Ergebnis?


Auf Basis eines exklusiven Datenpools von 7 Mio. stationären Fällen/Jahr, bietet unsere EBK-Analyse Ihnen die Möglichkeit fallspezifische und sinnvolle Kodiervorschläge aus der realen Kodierung vergleichbarer Fälle zu erhalten. Hierfür werden aus dem deutschen 3M Datenpool, die Häufigkeit und Erlösrelevanz der Nebendiagnosen analysiert und fallbezogen dargestellt. Kodiervorschläge, die Erlösveränderungen zur Folge haben sind auf einem Blick zu erkennen.


Die EBK-Analyse bietet Ihnen die Möglichkeit auf Grundlage Ihrer §21-Datensätze, Kodiervorschläge nicht nur Fallbezogen sondern auch nach Fachabteilung, MDC-Gruppen und Häufigkeit zu filtern und zu analysieren.

DRG - und Erlöskennzahlen

Kennzahlen sind elementarer Bestandteil in der wirtschaftlichen und medizinischen Bewertung von Leistungen. Für das Controlling ist es eine tägliche Herausforderung aus Unmengen an Informationen, wesentliche Erkenntnisse abzuleiten und weiterzugeben. Um das bestehende interne Controlling-Instrumentarium sinnvoll zu ergänzen, bietet 3M Auswertungen und Kennzahlen zu erlöskritischen Bereichen wie z.B. der intensivmedizinischen Komplexbehandlung:


Erkennen Sie auf einem Blick wie hoch der Anteil Ihrer Fälle mit Komplexbehandlungen an der Grundgesamtheit Ihrer Fälle ist. Analysieren Sie außerdem die potenziellen Fälle, die ebenfalls mit einer Komplexbehandlung hätten kodiert werden können. Gewinnen Sie einen schnellen Überblick über die Fallschwere der einzelnen Leistungen anhand Ihrer OPS-Kodes und identifizieren Sie auffällige Fälle für weitere interne Analysen.


Zusätzlich dazu bieten wir Ihnen eine strukturierte Verweildaueranalyse an, die komplexe Informationen in einer anschaulichen Darstellung vermittelt. Die Verweildauerverteilung einzelner Fälle jeder Fachabteilung wird klar visualisiert. Eine erfolgreiche Verweildauersteuerung benötigt mehr als nur eine Kennzahl: Unsere strukturierte Verweildaueranalyse ist in der Lage, die Kennzahl der durchschnittlichen Verweildauer mit allen dahinterstehenden Informationen aufzubereiten. Damit wird die Grundlage für eine erfolgreiche Verweildauersteuerung geschaffen.


Mithilfe der strukturierten Verweildaueranalyse ist es möglich, Verweildauertrends sortiert nach den Leistungsschwerpunkten (z.B. DRGs) einzelner Fachbereiche zu analysieren. Sie zeigt ein Gesamtbild der Verweildauerstruktur und gibt Hinweise auf auffällige Trends. Es werden Informationen visualisiert, die einzelne Kennzahlen nicht abdecken können.


Leistungsplanung

Zur Vorbreitung auf die Budgetverhandlungen bieten wir Ihnen im Rahmen von Analytics On Demand die Erstellung aller E-Formulare auf Basis des Fallpauschalenkatalogs an. Die E-Formulare dienen nicht nur zur Erfassung der Krankenhausleistungen sondern können auch für interne Planungszwecke verwendet werden.


Zusätzlich zu den offiziellen Blättern werden die Blätter mit den Überliegern, mit den teilstationären Fällen und das Blatt „Sonstiges" erzeugt, in dem alle Fälle aufgeführt werden, welche für die E-Formulare nicht relevant sind. Darüber hinaus werden in den DRG-E-Formularen alle Blätter noch einmal auf Abteilungsebene ausgegeben.


Beauftragungszeitpunkt und Auswertungszeitraum bestimmen Sie!

 

 

3M Analytics On Demand – Übersicht

 

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