Karosserie- und Konstruktionsklebstoffe

Karosserie- und Konstruktionsklebstoffe für die Autoreparatur

  • Wenn Sie eine Alternative zum Schweissen eines Ersatzteil suchen, welches nicht Strukturbestandteil ist, empfehlen wir Ihnen den 3M Karosserie-Klebstoff zu verwenden.

    Wenn die Herstelleranweisung befolgt werden, können mit diesem Produkt Türbleche, Dachbleche, Seitenwände oder Seiten von Radkästen verklebt werden. 3M™ Karosserie-Klebstoff soll das ersetzte äußere Blech zusätzliche Haftkraft verleihen und es zudem korrosionsbeständig machen. Bei Verwendung entsprechend der Gebrauchsanweisung von 3M wird vom Produkt bereitgestellte Korrosionsschutz durch eine Garantie auf Lebenszeit unterstützt.

    3M™-Karosserie-Klebstoff ist nicht zum Verkleben von Strukturteilen an Fahrzeugen vorgesehen, z. B. Säulen, Schwellern oder Rahmenteilen. Falls nicht eindeutig erkennbar ist, ob eine bestimmte Komponente zu den Strukturteilen zählt, muss diese Komponente geschweißt werden. 3M Strukturklebstoff wird für strukturelle Reparaturen empfohlen.

Vergleich Schweißen und Verklebung

Reparatur mit dem 3M™-Karosserie-Klebstoff


  • Schritt 1

    Schritt 1

    Befreien Sie die zu verklebenden Oberflächen mit einer 3M™ Roloc™ Bürstenscheibe oder einer Grobreinigungsscheibe von Lack, Rost und Verunreinigungen.

  • Schritt 2

    Schritt 2

    Begradigen Sie das Metall, spannen Sie das Teil ein und überprüfen Sie Passung und Ausrichtung.

  • Schritt 3

    Schritt 3

    Säubern Sie alle zu verklebenden Bereiche mit 3M™ Universalklebstoffreiniger 08984.

  • Schritt 4

    Schritt 4

    Setzen Sie die Doppelkartusche mit Klebstoff in die Applikatorpistole ein. Schrauben Sie den Deckel der Klebstoffkartusche ab und geben Sie genügend Klebstoff aus, um zu prüfen, ob beide Komponenten abgegeben werden. Bringen Sie die Mischdüse an der Doppelkartusche an und sichern Sie sie.

  • Schritt 5

    Schritt 5

    Tragen Sie Klebstoff auf alle zu verklebenden Bereiche (alle blanken Metalloberflächen) auf.

    Karosserie-Klebstoff hat korrosionshemmende Eigenschaften und haftet ausgezeichnet auf Werkstoffen wie Aluminium, SMC-Oberflächen (Sheet Moulded Compounds), faserverstärkten Kunststoffen, Stahl und mehr ...

  • Schritt 6

    Schritt 6

    Verteilen Sie den Klebstoff mit einem Werkzeug (z. B. einem Kunststoffspachtel oder Pinsel), um eine Grundlage zu schaffen und die Oberfläche vor Korrosion zu schützen.

  • Schritt 7

    Schritt 7

    Tragen Sie eine zusätzliche Klebstoffraupe entweder an der Verkleidung oder der inneren Struktur auf.

  • Schritt 8

    Schritt 8

    Besprühen Sie alle Bereiche, die geschweisst werden sollen, mit dem 3M Korrosionschutz-Primer 50410

  • Schritt 9

    Schritt 9

    Spannen Sie das Blech in seiner korrekten Position ein.

  • Schritt 10

    Schritt 10

    Bearbeiten Sie herausgedrückten Klebstoff, um die Außenseite der Naht entlang der verklebten Kanten abzudichten.

  • Schritt 11

    Schritt 11

    Schweißen Sie die betreffenden Bereiche. Sie können schweißen, sobald das Blech mit Klammern fixiert wurde.

  • Schritt 12

    Besprühen Sie die Innenseite der Seitenwand und die Schweißnähte mit 3M™ Hohlraumversiegelungs-Wachs (08901/ 08911 oder 08909/ 08919).

  • Schritt 13

    Schritt 13

    Die Klemmen können nach 4 Stunden bei 23 °C entfernt werden. Die Klemmen sollten länger am Bauteil verbleiben, wenn das Teil unter Spannung steht. Die Aushärtungszeit kann durch Hitzeeinwirkung (maximal 120 °C für 45 Minuten) verkürzt werden. Lassen Sie das Produkt 24 Stunden aushärten, bevor Sie wieder mit dem Fahrzeug fahren.

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IRSA - 3M™ Strukturklebstoff


Wann immer Sie einen echten Strukturklebstoff zum Verkleben benötigen, ist IRSA PN07333 das Produkt Ihrer Wahl. Verschiedene OEMs bestätigen, dass er sich zum Abfangen von Aufprallenergie eignet. Dieser Klebstoff kann auch für Strukturteile verwendet werden. Er haftet ausgezeichnet auf Baustahl und hochfestem Stahl sowie auf Aluminiumteilen.

  • Schritt 1

    Schritt 1: Entlacken der Oberfläche

    Säubern Sie den Bereich mit 3M™ VHB™ Oberflächenreiniger oder 3M™ Universalklebstoffreiniger 08984, den Sie mit einem professionellen 3M™ Reinigungstuch 34567 oder einem 3M™ Mikrofasertuch auftragen.

  • Schritt 2

    Schritt 2: Bauteil einpassen

    Entfernen Sie Rost, Grundierung und Lack mit einer 3M Roloc™ Schleifscheibe (Körnung 80)/einem Scotch-Brite™ Feilenband oder einer Scheibe zur Oberflächenvorbehandlung. Kleben Sie nur auf sauberem, rostfreiem, blankem Metall.

    Fügen Sie alle Teile, einschließlich Nieten oder Befestigungselementen, probeweise zusammen und minimieren Sie Spalten zwischen den Flanschen, um eine gleichmäßige Klebeverbindung zu gewährleisten.

  • Schritt 3

    Schritt 3: Reinigung der Oberfläche

    Bauen Sie das Teil vom Fahrzeug ab.

    • Alle Bereiche, die MIG-geschweißt werden sollen, sollten mit 3M™ Weld-Thru II Coating (PN50410) entsprechend den Anweisungen auf der Dose beschichtet werden. Auf Bereiche, die MIG-geschweißt werden sollen, sollte kein Klebstoff aufgetragen werden.
    • Bereiche, die durch Widerstandspressschweißen verbunden werden sollen, sollten mit schlagfestem 3M™ Strukturklebstoff (PN07333) beschichtet werden. Weld-Thru-Beschichtungen sollten nicht auf diese Bereiche aufgetragen werden.
    • Zu nietende Bereiche sollten mit schlagfestem 3M™Strukturklebstoff (PN07333) beschichtet werden. Weld-Thru-Beschichtungen sollten nicht auf diese Bereiche aufgetragen werden.
  • Schritt 4

    Schritt 4: Applikator vorbereiten

    Setzen Sie die Klebstoffkartusche in die Applikatorpistole ein, öffnen Sie sie und gleichen Sie vor dem Anbringen einer Mischdüse den Füllstand der Patrone aus, indem Sie gerade so viel Produkt herausdrücken, dass sowohl Komponente A als auch B an der Auslassöffnung sichtbar ist. Befestigen Sie eine 3M™ Mischdüse an der Patrone und verriegeln Sie sie mit der Haltemanschette, die zum Lieferumfang der Kartusche gehört, in Position. Drücken Sie eine geringe Materialmenge durch die Mischdüse und entsorgen Sie sie.

  • Schritt 5

    Schritt 5: Material auftragen

    Tragen Sie eine Klebstoffraupe auf alle blanken Metallflächen der beiden zu verbindenden Teile auf. Verteilen Sie den Klebstoff mit einem Kunststoffspatel oder Säurepinsel, sodass er alle blanken Metallflächen abdeckt.

  • Schritt 6

    Schritt 6: Klebstoff verteilen

    Tragen Sie eine Klebstoffraupe mit 3 mm bis 6 mm Durchmesser auf den Flansch zentriert (oder wie im OEM-Kollisionsreparaturhandbuch angegeben) auf EIN Teil auf. Bei breiten Flanschen oder Flanschen mit kleinen Spalten ist unter Umständen eine größere klebstoffraupe erforderlich. Tragen Sie eine ausreichend große Klebstoffraupe auf, damit der Klebstoff alle Hohlräume füllen und aus der Flanschnaht gedrückt werden kann, was anzeigt, dass die Verbindung vollständig abgedichtet ist.

  • Schritt 7: Bauteil fixieren

    Klemmen bzw. fixieren Sie die Teile mit etwaigen vom OEM empfohlenen mechanischen Verbindungselementen zusammen. Bearbeiten Sie den herausgedrückten Klebstoff, um die Außenseite der Naht entlang allen verklebten Kanten abzudichten.

  • Schritt 8

    Schritt 8: Bauteil thermisch fügen

    Führen Sie Widerstandspressschweißarbeiten an geeigneten Bereichen aus, solange der Klebstoff noch nicht ausgehärtet ist. Versuchen Sie KEIN MIG-Schweißen durch den Klebstoff hindurch. Setzen Sie Nieten oder andere Befestigungselemente, solange der Klebstoff noch nicht ausgehärtet ist, typischerweise innerhalb von 2 Stunden nach dem Auftragen des Klebstoffes.
     

    • VORSICHT: Der Klebstoff könnte brennbar sein. Beim MIG-Schweißen ist daher ein Mindestabstand von 50 mm zum Klebstoff einzuhalten. Halten Sie wie bei allen Schweißarbeiten den geeigneten Feuerlöscher griffbereit, und achten Sie darauf, ob möglicher Rauch oder Flammen vorhanden sind.
    • Widerstandspressschweißen durch nicht ausgehärteten Klebstoff IST zulässig.
  • Schritt 9

    Schritt 9: Hohlräume versiegeln

    Besprühen Sie die inneren Hohlräume und etwaige Schweißnähte mit 3M™ Hohlraumwachs (bernsteingelb oder transparent).

  • Schritt 10

    Schritt 10: Abschließende Arbeiten

    Wenn die Teile nur verklebt sind, können die Klemmen nach 8 Stunden bei 23 °C entfernt werden.

      

    • Die Teile sollten länger zusammengeklemmt bleiben, wenn die Temperatur weniger als 23 °C beträgt und/oder Spannung auf das Teil oder die Klebelinie wirkt.
    • Die Aushärtezeit kann durch Hitzeeinwirkung (maximal 80 °C für 30 Minuten) verkürzt werden, sofern dies innerhalb von 2 Stunden nach dem Auftragen des Klebstoffs erfolgt.
    • Von Teilen, bei denen Nieten verwendet wurden, können die Klemmen sofort entfernt werden.

     

Warten Sie vor der erneuten Inbetriebnahme des Fahrzeugs 24 Stunden bei mindestens 23 °C.

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