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drei Generationen am Küchentisch

Wie Sie bei einem chirurgischen Eingriff Ihr Infektionsrisiko minimieren

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Wir wissen, dass es beängstigend sein kann, sich einer Operation unterziehen zu müssen. So können Sie aktiv dazu beitragen, diese Situation besser durchzustehen und Ihr Infektionsrisiko zu minimieren. Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und lesen Sie, welche einfachen Schritte Sie selbst als Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung einer postoperativen Wundinfektion unternehmen können. Außerdem helfen Ihnen diese Maßnahmen, sich besser von dem Eingriff zu erholen.

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Dieser nützliche Ratgeber enthält Informationen, wie Sie sich auf eine Operation vorbereiten können und wie man eine Infektion verhindern kann.

  • Pflegepersonal kümmert sich um einen Patienten in einem Krankenhausbett

    Was ist eine postoperative Wundinfektion?
    Wir sind umgeben von Bakterien. Tatsächlich beherbergt unser Körper etwa 100 Billionen „freundliche“ Bakterien, auf die wir angewiesen sind, um zu überleben. Leider können einige Bakterien auch schädlich sein und Infektionen auslösen. Eine postoperative Wundinfektion kann auftreten, wenn diese schädlichen Krankheitserreger in die Operationswunde eindringen.

    Was sind die Symptome einer postoperativen Wundinfektion?
    Die Symptome können Rötung, Schwellung oder Schmerzen um den Eingriffsbereich herum sein. Außerdem kann Fieber auftreten oder die Operationswunde kann zu eitern beginnen. Dies kann während des gesamten Zeitraums von zwei bis drei Tagen nach dem Eingriff bis zur vollständigen Heilung der Operationswunde (üblicherweise nach zwei bis drei Wochen) geschehen.

    Wie kann ich das postoperative Infektionsrisiko minimieren?
    Glücklicherweise treten postoperative Wundinfektionen nicht sehr häufig auf und betreffen meistens nur die Haut. Aber manchmal können sie sich auch auf tiefer liegende Gewebeschichten ausbreiten, wenn sie nicht behandelt werden. Ärzte und Pflegepersonal sind dafür ausgebildet, Ihr Infektionsrisiko so niedrig wie möglich zu halten. Es gibt allerdings ein paar Möglichkeiten, wie Sie selbst zur Verhinderung von postoperativen Wundinfektionen beitragen können.


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Was Sie vor Ihrer Operation wissen sollten, um das Infektionsrisiko zu minimieren


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  • Pflegekraft und Patient betrachten einen Tablet-Bildschirm

    1. Geben Sie Auskunft über Ihre Krankheitsgeschichte.

    Vor der Operation wird Ihr Arzt oder das Pflegepersonal mit Ihnen über Ihre Krankheitsgeschichte sprechen. Diese Informationen helfen dem Operationsteam, die Behandlung so auf Sie abzustimmen, dass ein sicherer Eingriff und eine schnelle Heilung gewährleistet werden. Sie sollten es Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal mitteilen, wenn Sie:


    • Diabetiker sind
    • rauchen
    • Medikamente nehmen
    • vor Ihrer Operation eine lange Zeit im Krankenhaus verbracht haben
    • vor Ihrer Operation eine Bluttransfusion hatten
    • in der Vergangenheit Träger resistenter Keime waren
    • im Ausland im Krankenhaus waren
    • sich in der Vergangenheit eine postoperative Wundinfektion zugezogen haben
    • gegen (bestimmte) Antibiotika oder Arzneimittel allergisch sind
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  • Bild einer Hand, die eine Zigarettenkippe ausdrückt

    2. Hören Sie so bald wie möglich mit dem Rauchen auf.

    • Raucher sind anfälliger für Infektionen und andere Komplikationen, die während einer Operation auftreten können. Je früher Sie mit dem Rauchen aufhören, desto besser ist Ihre Aussicht auf eine gute Heilung. Im Idealfall sollten Sie mindestens vier Wochen vor der Operation aufhören zu rauchen.

    • Wenn es Ihnen nicht möglich ist, sofort mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie zumindest 48 Stunden vor dem Eingriff nicht mehr rauchen. Sie sollten auch nach der Operation das Rauchen so lange wie möglich unterlassen. Das wirkt sich allgemein positiv auf Ihre Heilung aus und trägt dazu bei, das Infektionsrisiko weiter zu minimieren. Fragen Sie Ihre behandelnden Ärzte, falls Sie Unterstützung dabei brauchen, mit dem Rauchen aufzuhören – und wenn auch nur vorübergehend.

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  • Bild zweier Hände, die in einer Schüssel Salat mischen

    3. Gewöhnen Sie sich eine gesündere Lebensweise an.

    Eine Operation stellt für den Körper eine enorme Belastung dar. Nach dem Eingriff arbeitet Ihr Immunsystem besonders hart daran, Ihre Operationswunde zu heilen und Infektionen abzuwehren. Um die Schlagkraft Ihres Immunsystems zu erhöhen, sollten Sie Ihren Körper entsprechend stärken, indem Sie:


    • Sich ausgewogen ernähren und Nahrungsmittel zu sich nehmen, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen sind.
    • Regelmäßig Sport treiben, um Ihre Fitness zu steigern und die Muskelkraft zu erhalten.
    • Übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Selbst moderate Mengen an Alkohol können das Immunsystem schwächen und die Heilung verzögern.
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  • Nahaufnahme der bärtigen Kieferpartie eines Mannes

    4. Entfernen Sie keine Behaarung

    • Sie überlegen vielleicht, ob Sie vor dem Eingriff den Operationsbereich rasieren, wachsen, epilieren oder dort Haarentfernungscreme verwenden sollen. Bitte tun Sie das nicht, wenn Sie das Infektionsrisiko minimieren wollen. Das Entfernen der Haare kann vor der Operation Ihre Haut schädigen. Das schwächt den Schutz Ihres Körpers gegen Krankheitserreger. Wenn der Einschnitt an einer Stelle stattfinden soll, an der Sie regelmäßig Ihre Haare entfernen, unterbrechen Sie dies mindestens einige Tage vor dem Eingriff. Dadurch haben winzige Schnitte und Hautverletzungen ausreichend Zeit zum Heilen.

    • Es ist möglich, dass Haare vor der Operation entfernt werden müssen, um dem Chirurgen eine freie Sicht auf den Operationsbereich zu ermöglichen. Wenn dies nötig sein sollte, wird ein Mitglied des Pflegeteams die Haare mit einer speziellen elektrischen Haarschneidemaschine entfernen, die für den medizinischen Einsatz entwickelt wurde.


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Was Sie zum Zeitpunkt Ihrer Operation wissen sollten


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  • Frau, die sich duscht

    5. Duschen oder baden Sie am Tag Ihrer Operation.

    Duschen oder baden Sie heiß am Abend und/oder am Morgen vor der Operation. Verwenden Sie dabei einfache Seife. Ihr Arzt wird Sie vielleicht auch speziell anweisen, statt einfacher Seife eine antiseptische zu verwenden.

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  • Bild zweier Füße in behaglichen Hausschuhen

    6. Halten Sie sich warm.

    • Patienten, die vor, während und nach der Operation warmgehalten werden, widerstehen Infektionen besser als solche, die abgekühlt sind. Sie können sich selbst als Präventionsmaßnahme zur Verhinderung von postoperativen Wundinfektionen warm halten, indem Sie:
      • zusätzliche warme Bekleidung wie Hausschuhe, Bademantel, Weste oder Ähnliches mitbringen
      • nach zusätzlichen Decken fragen, um sich während des Transports von der Krankenstation zum Operationssaal warm zu halten
      • das Patientenhemd, das Sie erhalten haben, solange wie möglich vor Beginn der Operation tragen, damit Sie nicht abkühlen
      • das medizinische Personal jederzeit darauf aufmerksam machen, wenn Ihnen kalt ist
    • Das Krankenhauspersonal gibt Ihnen möglicherweise auch einen Wärmemantel, der sanft warme Luft über Ihre Haut bläst, um Ihre Körpertemperatur zu erhöhen.
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  • Bild zweier Hände bei der Verwendung eines Handdesinfektionsmittels

    7. Achten Sie auf saubere Hände.

    Durch saubere Hände verhindern Sie die Ausbreitung schädlicher Keime, die Infektionen auslösen könnten. Bitten Sie auch die Menschen in Ihrem Umfeld darum, ihre Hände sauber zu halten.


    • Ihre Familienmitglieder und Freunde sollten vor und nach ihrem Besuch bei Ihnen ihre Hände mit Wasser und Seife oder einem Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis reinigen. Wenn Sie nicht sehen, dass Ihre Besucher sich die Hände waschen, bitten Sie sie darum, dies zu tun.
    • Achten Sie auch darauf, dass das Sie behandelnde Krankenhauspersonal sich vor der Untersuchung die Hände desinfiziert.

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Nach der Operation


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  • Bild eines verletzten Fußes in einem Verband

    8. Behalten Sie Ihre Operationswunde im Auge.

    Ihr Wundverband sollte für 48 Stunden nach dem Eingriff nicht entfernt werden, es sei denn, er nässt oder blutet durch. Sollte dies der Fall sein, sollten Sie beim Verbandswechsel um Hilfe bitten. Achten Sie darauf, dass sich jeder (einschließlich Sie selbst) vor dem Berühren der Wunde die Hände desinfiziert.

    Baden, Saunagänge oder Schwimmen werden während der ersten beiden Wochen nach dem Eingriff üblicherweise nicht empfohlen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, ab wann der Kontakt Ihrer Wunde mit Wasser wieder sicher ist.

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  • Eine ältere Frau fühlt Ihre Körpertemperatur

    9. Informieren Sie sich über die Anzeichen einer postoperativen Wundinfektion – und suchen Sie gegebenenfalls Hilfe.

    • Informieren Sie sich, an wen Sie sich wenden können, wenn Sie zu Hause Probleme oder Fragen haben. Halten Sie nach den folgenden Symptomen Ausschau:
      • die Haut um die Wunde herum wird rot, schwillt an, wird heiß oder beginnt zu schmerzen
      • aus Ihrer Wunde kommt eine farbige Absonderung (Eiter)
      • Sie fühlen sich allgemein unwohl oder fiebrig, oder Ihre Körpertemperatur liegt über 38 °C
    • Wenn Sie bei sich irgendein Symptom einer Infektion feststellen, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Bereiten Sie sich mit unserem Ratgeber zu postoperativen Wundinfektionen auf Ihre Operation vor

Wenn bei Ihnen selbst oder bei jemandem aus Ihrer Familie eine Operation bevorsteht, kann das beängstigend sein. Informieren Sie sich, wie Sie zu einem guten Operationsergebnis beitragen können und wie Sie sich vor Infektionen schützen. Erfahren Sie außerdem, worauf Sie nach dem Eingriff achten müssen. Dieser nützliche Ratgeber kann heruntergeladen und geteilt werden. Das ermöglicht es Patienten überall, besser mit ihrer Situation umgehen zu können. Denn der Patient ist das wichtigste Mitglied des Operationsteams.

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