Lösungskonzepte zur Patientenerwärmung

Lösungskonzepte zur Patientenerwärmung

  • Unbeabsichtigte Hypothermie ist leicht vermeidbar. Studien zeigen, dass die Aufrechterhaltung der Körperkerntemperatur über 36,0 °C zu besseren Behandlungsergebnissen führt. Komplikationen, die häufig mit einer unbeabsichtigten Hypothermie einhergehen, werden reduziert. Zu den Folgen der Hypothermie gehören eine höhere Sterblichkeitsrate, längere Krankenhausverweildauer und eine erhöhte Rate von postoperativen Wundinfektionen.1, 2, 3, 4, 5, 6 Das 3M™ Bair Hugger™ Normothermie-System unterstützt Sie dabei, Normothermie aufrechtzuerhalten und positive Ergebnisse zu erzielen. Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren. Wir unterstüzten Sie dabei, Ihre Ziele im Bereich der Patientenerwärmung und Temperaturüberwachung zu erreichen.

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Fakten zur Hypothermie: Hätten Sie das gewusst?

  • 70%

    Über 70 % der chirurgischen Patienten erleiden jedes Jahr eine perioperative Hypothermie.7

  • 3x häufiger

    Patienten mit einer milden Hypothermie erleiden dreimal häufiger eine postoperative Wundinfektion.8

  • 10 Minuten

    Patienten können in nur 10 bis 20 Minuten effektiv vor Einleitung der Narkose vorgewärmt werden.9


Die Bedeutung der Hypothermie Prävention

  • Präoperative Versorgung

    Präoperative Versorgung

    Die DGAI - S3 Leitlinie- Vermeidung perioperativer_Hypothermie empfiehlt präoperativ – auf der Station oder in der Notaufnahme – mit konvektiver Lufterwärmung zu starten und diese während der intraoperativen Phase aufrechtzuhalten.10 Patienten nur etwa 10 bis 20 Minuten vor der Narkoseeinleitung Vorzuwärmen, erhöht den gesamten Wärmehaushalt des Patienten, hilft eine perioperativ Hypothermie zu vermeiden und reduziert das postoperative Zittern.11

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  • Intraoperative Versorgung

    Intraoperative Versorgung

    Alle chirurgischen Patienten, unabhängig von Alter, Gewicht oder anderen Faktoren, bei denen eine Allgemein oder Regionalanästhesie vorgenommen wird, sind anfällig für einen Temperaturabfall (Redistribution). Studien zeigen, dass die Körperkerntemperatur in der ersten Stunde nach der Einleitung der Allgemeinanästhesie bis zu 1,6 °C sinken kann, wodurch das Risiko einer unbeabsichtigten perioperativen Hypothermie und der damit verbundenen Komplikationen erhöht wird 12.

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  • Postoperative Versorgung

    Postoperative Versorgung

    Die DGAI - S3 Leitlinie- Vermeidung perioperativer_Hypothermie empfiehlt, dass Patienten mit Hilfe konvektiver Erwärmung aktiv warm gehalten werden sollten, bis sie aus dem Aufwachraum entlassen werden oder ausreichend erwärmt sind.12 Das Vermeiden von Hypothermie und das Messen der Körperkerntemperatur mit Hilfe von Temperatursensoren, minimiert das Risiko von Wundheilungsstörungen. Hypothermie führt zu peripherer Vasokonstriktion sodas mit einer gesteigerten Rate von Wundheilungsstörung zu rechnen ist. Zudem benötigen hypotherme Patienten eine längere Genesungszeit im Vergleich zu normothermen Patienten.13

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3M™ Lösungen für Patientenerwärmung

  • 3MTM Bair HuggerTM Wärmehemden System

    3M™ Bair Hugger™ Wärmehemden-System

    Konvektive Wärmehemden

    Das 3M™ Bair Hugger™ Wärmehemden-System bietet Komfort und klinische Wärme während des gesamten perioperativen Prozesses, in einem praktischen Produkt. Das Wärmehemd wird anstelle eines traditionellen Baumwollhemdes genutzt und ermöglicht eine temperaturgeregelte Warmluftzufuhr durch das Hemd, um Ihre Patienten warm zu halten und Ihnen Komfort zu bieten.

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  • 3M Bair Hugger™ Therapie

    3M™Bair Hugger™ Wärmedecken-System

    Konvektive Wärmedecken

    Über die Effektivität der konvektiven Lufterwärmung wurden bereits mehr als 100 klinische Studien veröffentlicht. Sie ist nachweislich 2–3 x schneller als konduktive Erwärmung17. 3M Bair Hugger war das erste weltweit erfolgreiche, konvektive Wärmesystem. Es bietet mittlerweile über 20 verschiedene Wärmedecken an, um die Anforderungen zur Hypothermie-Prävention zu erfüllen. Mit mehr als 25 Jahren klinischer Erfahrung ist 3M einer der weltweit führenden Anbieter für Produkte zur Patientenerwärmung und Temperaturüberwachung. 3M stellt fortschrittliche Produkte her, um die Genesung der Patienten zu unterstützen.

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  • 3M Ranger™ Systeme

    3M™ Ranger™ Therapie

    Blut- und Flüssigkeitserwärmung

    Das 3M™ Ranger™ Blut- und Flüssigkeitserwärmungssystem mit Trockenwärme Technologie erfüllt jegliche Anforderungen zur Blut - Flüssigkeitserwärmung, von kleinsten Mengen bis hin zu 30 Liter/Stunde. Eine große Auswahl an Einmalsets von Pädiatrie, Standard bis Highflow stehen Ihnen für die unterschiedlichsten Anforderungen zur Verfügung.

    Erfahren Sie mehr zum 3M™ Ranger™ System

  • 3MTM Bair HuggerTM Temperatur Monitoring System

    3M™ Bair Hugger™ Temperaturüberwachungs-System

    System zur Temperaturüberwachung

    Das 3M™ Bair Hugger™ Temperaturüberwachungs-System ist ein nicht-invasives System zur genauen Messung der Körperkerntemperatur. Eine kontinuierliche Messung über einen Einwegsensor ermöglicht eine Standardisierung der Temperaturüberwachung während des gesamten perioperativen Prozesses.

    Erfahren Sie mehr zum 3M™ Bair Hugger™ Temperturüberwachungs-System


Perioperative Hypothermie ist eine Realität.


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3M engagiert sich, um Hypothermie in Krankenhäusern zu vermeiden und gleichzeitig Effizienz, Effektivität und Patientenkomfort zu erhöhen. Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren.


Referenzen

    1. Augustine SD. Hypothermia therapy in the postanesthesia care unit: a review. (J Post Anesth Nurs 1990;No,54: 254-263)
    2. Frank S.M., Fleisher L.A., Breslow M.J, et al (1997), Perioperative maintenance of normothermia reduces the incidence of morbid cardiac events. A randomized Clinical Trial. JAMA, No. 277, Vol. 14, S. 1127-1134.
    3. Bush H.L. Jr., Hydo L.J., Fischer E., Fantini G.A., Silane M.F., Barie P.S. (1995) Hypothermia during elective abdominal aortic aneurysm repair: the high price of avoidable morbidity. Journal of Vascular Surgery No. 21, Vol. 3, S. 392-402.
    4. Schmeid H., Kurz A., et al. (1995) Mild hypothermia increases blood loss and transfusion requirements during total hip arthroplasty. The Lancet, No. 347 , Vol.8997, S. 289-292.
    5. Brown Mahoney, C. (year) Maintaining intra-operative normothermia reduces risk of adverse outcome for more cost effective patient care. (AANA Journal forthcoming)
    6. Sessler D.I. (1997) Current concepts: mild perioperative hypothermia. New England Journal of Medicine, No. 336, Vol. 24, S. 1730-1737.
    7. Augustine SD. Hypothermia therapy in the postanesthesia care unit: a review. (J Post Anesth Nurs 1990;No, 5, Vo,l 4: 254-263)
    8. Kurz A, Sessler DI, Lenhardt R. Perioperative normothermia to reduce the incidence of surgical-wound infection and shorten hospitalization. Study of Wound Infection and Temperature Group. N Engl J Med 1996; 334: 1209-1215 Flores-Maldonado A, Medina-Escobedo CE, Rios-Rodriguez HM, Fernandez-Dominguez (2001) Mild perioperative hypothermia and the risk of wound infection. Arch Med Res 32:227-231
    9. Horn, E.P. Bein, M.D. (2011), Prophylaxis of Perioperative Hypothermia in Patients undergoing general anaesthesia by short time pre-warming. Anaesthesiology.
    10. National Institute of Clinical Guidance – Clinical Guideline 65 – Inadvertent perioperative hypothermia –The management of inadvert perioperative hypothermia in adults
    11. Horn, E.P. Bein, M.D. (2011), Prophylaxis of Perioperative Hypothermia in Patients undergoing general anaesthesia by short time pre-warming. Anaesthesiology.
    12. National Institute of Clinical Guidance – Clinical Guideline 65 – Inadvertent perioperative hypothermia –The management of inadvert perioperative hypothermia in adults
    13. Tülsner, J. Zentrale Aufnahme/Zentrum, für ambulante und Kurzzeitchirurgie, Ruppiner Kliniken GmbH, Neuruppium. Case report, 2010, Arizant Healthcare Inc.
    14. Tsuei BJ, Kearney PA, (2004), Hypothermia in the trauma patient. Injury, Vol. 35, S. 7-15

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